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18 Bilder vom Bürgerspaziergang mit den Mutschachfreunden Dinkelsbühl,
Sina Doughan, Martin Stümpfig und Dirk Sauer

 

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Am Mutschacheingang würde die Osttrasse in 6-8 Metern Höhe verlaufen. Kurz nach dem Mutschacheingangs ist schon der erste Trinkwasserbrunnen der Stadt.

 

Am Montag 22. Juli 2013 fand eine Informationsveranstaltung, gemeinsam organisiert von Bündnis 90/Die Grünen und den Mutschachfreunden Dinkelsbühl statt. Bei der über die
zukünftige Ostumgehung, die hoffentlich nicht gebaut wird,  und deren derzeitigen Stand informiert werden sollte.
Der Vorstand der Mutschachfreunde Hans Beuthner konnte am Mutschacheingang ca. 25 interessierte Bürger, Sina Doughan, Dirk Sauer und Martin Stümpfig begrüßen. Eigentlich wollte auch Claudia Stamm zu der Veranstaltung kommen. Sie musste aber leider wegen einer Erkrankung kurzfristig absagen.
Nachdem Frau Klenk über den derzeitigen Stand der Ostumgehung und das weitere Vorgehen des Mutschachvereins informiert hatte, ging man Richtung Fichtelbuck zum Gelände der Bogenfreunde Dinkelsbühl. Man zeigte anhand von Plänen und Bildern, wie dort die Ostumgehung verlaufen würde und welche Folgen dies hier für die Stadt hat, da der Lärm von der Straße hier am höchsten Punkt sehr weit in die Stadt getragen wird und dort von vielen zu hören sein wird.
Auch für den Tourismus, der für die Stadt Dinkelsbühl sehr wichtig ist, hätte dieser Verlauf der Straße gravierende Folgen, da die Spontantouristen nicht mehr das schöne Stadtbild sehen und sich dann auch nicht für einen spontanen Besuch der Stadt entschließen werden.
Es wurde auch informiert, dass an der Wassertrüdinger Straße, wo sich schon jetzt viele Unfälle ereignen, ein weiter Unfallschwerpunkt geschaffen werden soll, indem die Straßenplaner dort drei Einmündungen, die sehr nah beieinander liegen, einplanen.
Am Mutscheingang zeigte man, wie hoch dort die Straße verlaufen soll und wie nah dort die so wichtigen Trinkwasserbrunnen liegen. Der erste Trinkwasserbrunnen der Stadt wäre nicht einmal
100 m von der zukünftigen Straße entfernt. Welche Folgen ein Gefahrgutunfall dann hätte, brauchte man nicht näher erläutern.
Weiter ging es zur Mutschachallee, wo die Ostumgehung mit einen Tunnel unten durchführen soll. Man zeigte, wo etwa der Tunneleingang bzw. -ausgang sein soll. Das der derzeitige schöne Anblick der Mutschachallee dann zerstört sein wird, war Jeden klar. Auch wurde aufgezeigt, dass für die Kinder, die zum Training zum Gelände der Sportfreunde wollen, eine Gefahr durch den Straßenverkehr besteht.
Weiter ging man zur Bechhofener Straße. Dort wurden gezeigt, wo die Auf- bzw. Abfahrtsrampen, die nur etwa 50-80 m auseinander liegen, gebaut werden sollen und dass hier das ganze Gelände, dass früher einmal abgetragen wurde, nun wieder aufgefüllt werden muss, damit diese Straße über die neue Ostumgehung geführt werden kann.
Am Schelbuck zeigte, man wie dort die Ostumgehung verlaufen soll und wie nah sie dort am Wohngebiet und am Campingplatz vorbeiführen soll. Durch die dortige starke Steigung wird man den Lkw-Verkehr leider sehr laut und weit hören können.
An der Wilhelmshöhe beendete man diese anschauliche Informationsveranstaltung bei Butterbrezen und kühlen Getränken.
Sina Doughan, Dirk Sauer und Martin Stümpfig gaben noch ihre persönlichen Statements ab und sagten, dass sie erfreut seien, dass sich in Dinkelsbühl noch Bürger zusammengeschlossen haben und gegen diese unsinnige Straße kämpfen.

 

 

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