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Nominierungsversammlung von Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Dinkelsbühl für die Kommunalwahl am 16. März 2014
Einstimmiges Votum für die Stadtratsliste
 

Einstimmig mit 23 Ja-Stimmen wurde die Stadtratsliste für die Kommunalwahl am 16. März 2014 bei der Nominierungsversammlung am Mittwoch, den 11.12.2013 im Gasthaus Weißes Ross in Dinkelsbühl angenommen. 

Stadtrat und Ortsvorsitzender Gerhard Zitzmann begrüßte die mit 24 Teilnehmern sehr gut besuchte Veranstaltung und ließ in seinen Einführungsworten nochmal die vergangenen Monate Revue passieren. Dank eines engagierten Wahlkampfes konnte in unserer Region der bundes- und landesweite Negativtrend für Bündnis 90 / Die Grünen durchbrochen werden und ein erfreuliches Ergebnis insbesondere für den neuen Landtagskandidaten Martin Stümpfig im Stimmkreis Ansbach-Nord eingefahren werden.  

Beim anschließenden Wahlgang konnte der Wahlausschuss unter Klaus Horst und Eva Mally-Sparrer ein einstimmiges Ergebnis bekanntgeben. Die 23 anwesenden Wahlberechtigten votierten geschlossen für die vorgeschlagene Stadtratsliste. 

Diese wird jetzt angeführt von den Stadträten Robert Tafferner, Gerhard Zitzmann und Stefan Klein. Auf den weiteren Plätzen folgen Ludwina Pratz, Monika Weiß, Bärbel Langowski-Tafferner, Bernhard Schürlein, Martin Ritter, Katharina Horst, Matthias Bräuer, Carola Gaar, Alfons Fischer, Sonja Richter, Valentino Trullo, Christine Weigle, Armin Stutz, Tina Bönsch-Jantschke, Gerhard Engerer, Melanie Gehring, Andreas Schachenhofer, Karin Ritter, Wolfgang Emmert, Dr. Wolfgang Koch und Norbert Förster.

 

Damit konnten erfreulicherweise 10 der 24 Plätze mit Frauen besetzt werden. 

Stadtrat Robert Tafferner stellte anschließend die kommunalpolitischen Inhalte für die nächste Wahlperiode vor, wobei er betonte, dass diese nicht als fertiges Programm verstanden werden sollen, sondern im Austausch mit den Kandidatinnen und Kandidaten, aber vor allem auch mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter entwickelt werden sollen:

Unabdingbare Grundlage jeglicher grünen Politik ist aber ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Umwelt. Dies beinhaltet beispielsweise eine gezielte Planung und Entwicklung der Wohnbau- und Gewerbeflächen in Dinkelsbühl unter besonderer Berücksichtigung gestalterischer und ökologischer Anforderungen. Energieeffizienz und Klimaschutz bedürfen auch bei uns großer Anstrengungen, insofern müssen die kommunalen Möglichkeiten hier noch genauer geprüft und umgesetzt werden. Erneuerbare Energien müssen auch in Dinkelsbühl weiterhin Zukunft haben, der faktische Stopp jeglicher Windrad-Projekte per „Lex Seehofer“ steht in klarem Widerspruch zur aktuellen Gesetzeslage und kann nicht hingenommen werden.

In der Wirtschaftspolitik ist der erfreuliche Trend zu den regionalen Wirtschaftskreisläufen weiter zu stärken und zu unterstützen. Der Einzelhandel in der Altstadt ist nach Kräften zu fördern, die Grundversorgung in der Altstadt ist zu verbessern.

Beim Verkehr stehen die Grünen unverrückbar zu einer Reaktivierung der Bahn und sehen eine dringende Notwendigkeit für Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr. Ebenso müssen die Radwege weiter ausgebaut werden vor allem hinsichtlich der bisher schlecht angebundenen Stadtgebiete wie beispielsweise Grillenbuck und Wassertrüdinger Viertel.

Wenn man nicht nur seine ökologische, sondern auch seine finanzielle Verantwortung für unsere nachfolgende Generation ernst nimmt, erfordert die angespannte finanzielle Situation der Stadt dringend mittelfristig eine Verringerung der Schulden, was nur durch eine sorgfältige und kritische Planung bei allen neuen Maßnahmen möglich ist. 

Last not least ist nach unserem Selbstverständnis grüne Stadtratspolitik für alle sozialen Schichten und Bevölkerungsgruppen da. Lobbyfreies und bürgernahes Handeln stehen für uns im Vordergrund. Gerade sozial schwächeren Dinkelsbühler und Dinkelsbühlerinnen soll verstärkt die Teilhabe an den städtischen Angeboten ermöglicht werden. Die zunehmende Kluft in unserer Gesellschaft zwischen Arm und Reich, Gewinnern und Verlierern muss wieder kleiner werden. Alles, was diesem Ziel dient, verdient auch besondere städtische Unterstützung.


Protokoll der Nominierungsveranstaltung


Danach klang der Abend mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier aus